Standort

Zahlen – Daten – Fakten

Mitten im bayerischen Ries, umgeben von den Höhenzügen der Schwäbischen Alb und des Fränkischen Jura, liegt am Westrand Bayerns der „Technologiepark Westbayern“. Im Zentrum liegt die ehemals Freie Reichsstadt Nördlingen (Landkreis Donau-Ries, Regierungsbezirk Schwaben, ca. 19.600 Einwohner). Drei Bundesstraßen kreuzen sich hier und bilden einen Verkehrsknoten, der sich in der Mitte des süddeutschen Städtedreiecks München, Stuttgart, Würzburg, Augsburg, Ulm und Nürnberg befindet. Die B 25 („Romantische Straße“) nach Augsburg und Füssen bzw. Würzburg, die B 29 nach Aalen zur Autobahn A 7, die B 466 von Heidenheim an der Brenz zum Autobahnanschluss Schwabach als Ausgangspunkt der „Schwäbischen Albstraße“.

Nördlingen und der Landkreis Donau-Ries gelten als bedeutende Industriestandorte. Die Region glänzt bundesweit mit den geringsten Arbeitslosenzahlen. Ein günstiger Branchenmix der Sparten Elektronik, Druck, Textil, Kunststoff, Metall und Chemie macht den Technologiepark Westbayern unanfällig für konjunkturelle Krisen und Schwankungen. Firmennamen wie beispielsweise C. H. Beck, Strenesse, Kathrein, Eurocopter, Grenzebach, Symrise, Rood Technology, Schwaben-Präzision Fritz Hopf, Fendt, Valeo (und viele mehr!) zeugen von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und haben internationalen Rang. Einige wachsen sogar mit erheblichen Zuwachsraten und stellen einen bedeutsamen Absatzmarkt dar.

Das Technologie Centrum Westbayern, das die Stadt Nördlingen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Donau-Ries betreibt, gibt wichtige Impulse im Bereich des Technologietransfers und der erforderlichen Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels – dies in enger Zusammenarbeit mit der FH Augsburg und weiteren Partnern des bayerischen Netzwerks an Hochschul- und FuE Einrichtungen.

Hoher Freizeit- und Wohnwert

Große Attraktivität besitzen die Städte Nördlingen, Donauwörth, Oettingen, Harburg und Wemding sowie die zahlreichen Dorfgemeinden auf den Gebieten Freizeit, Kultur und Sport. In Nördlingen lädt seit neun Jahren das Solarfreibad „Marienhöhe“ zum Schwimmen und Entspannen ein. Viel beneidet ist die Stadt um ihre Grünflächen und Parkanlagen im ehemaligen Grabenbereich der Stadtmauer, im Naherholungsgebiet „Marienhöhe“ und in den weiten Stiftungswäldern vor den Toren der Stadt.

Ein außergewöhnlich reiches Kulturangebot erfreut Bewohner und Gäste sowohl in Nördlingen als auch in Donauwörth und Oettingen. Von den Aufführungen renommierter Tourneetheater, einem reichhaltigen Kleinkunstangebot reicht die Bandbreite bis hin zu jährlichen Freilichtfestspielen, Kunstausstellungen, klassischen Konzerten, Jazzfestivals, etc.

Nördlingen ist eine Stadt der Museen. Neben dem Stadtmuseum – einem der reichhaltigsten Regionalmuseen Bayerns – lädt ein Stadtmauermuseum im Löpsinger Torturm und natürlich das Rieskrater-Museum zum Besuch ein. Es informiert über die geologisch einzigartige Entstehungsgeschichte des Rieses und präsentiert auch einen Original-Mondstein – von der NASA zur Verfügung gestellt.

Hoch über der Stadt Harburg ragt imposant die gleichnamige Burg hervor und lädt zu einem Besuch mit Führung ein. Fürstenschlösser in Wallerstein, Baldern und Oettingen laden zu einem Besuch ein und über das Landleben informiert besonders anschaulich das „Rieser Bauernmuseum“ in Maihingen. Auch Donauwörth und die Reichstraße laden zu einem Besuch ein.

Es versteht sich von selbst, dass auch die traditionellen Stadtfeste weit ins Mittelalter zurückreichen. Die Nördlinger Messe, einst von großer wirtschaftlicher Bedeutung, ist heute Nordschwabens beliebtestes Volksfest. Alle drei Jahre nur findet das „Historische Stadtmauerfest“ statt. Es verweist auf die reiche Geschichte der Stadt hin. Mehrere tausend historische Gewandete erinnern an die reiche Geschichte der Stadt und versuchen, diese vorzuleben. Weit über 50.000 Besucher kommen in diesen Tagen nach Nördlingen – das nächste Mal voraussichtlich im September 2007.

Diese traditionellen Feste, die malerische, romantische Altstadt, das reichhaltige kulturelle Angebot und die attraktive Landschaft des Rieses, die besonders zum Radfahren und Wandern einlädt, bieten ein reichhaltiges touristisches Angebot und laden ein, sich hier ein neues Zuhause oder eine Existenz aufzubauen.

Die Altstadt – ein Denkmal von europäischem Rang

Kreisrund um den „Daniel“, den Turm der St. Georgskirche, ist die historische Altstadt Nördlingens angeordnet, umschlossen von der Stadtmauer, die heute noch vollständig rundum begehbar ist. Viel Sehenswertem kann man hier begegnen: das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert mit seiner berühmten Freitreppe, das Tanzhaus, das „Klösterle“, die Gerberhäuser mit den typischen Trockenböden im ältesten Stadtteil und natürlich die St. Georgskirche, eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Süddeutschlands, mit ihrem 90 m hohen Turm „Daniel“. Hoch droben auf dem „Daniel“ ruft der Türmer seit Hunderten von Jahren von 22 Uhr bis Mitternacht jede halbe Stunde den traditionellen Wächterruf „So G’sell so!“ über die Dächerlandschaft Nördlingens. Rund 60.000 Gäste besteigen den „Daniel“ Jahr für Jahr und genießen den Ausblick über die kreisrunde Nördlinger Altstadt und das fruchtbare Riesbecken mit seinen vielen schmucken Dörfern.

Ausblick in die Zukunft

Der Landkreis Donau-Ries und speziell auch Nördlingen haben gewaltige Anstrengungen in die Zukunft unternommen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft mit Hilfe einer aktiven Wirtschaftsförderpolitik im Rahmen unserer ambitionierten „Technologiepark Westbayern“ Initiative zu bewältigen.

Ein partnerschaftliches Verhältnis mit Industrie, Gewerbe, Handwerk und Handel hat in Nördlingen ein wirtschaftsfreundliches Klima wachsen lassen, das gute Voraussetzungen dafür bietet. Firmenansiedlungen und Neugründungen werden hier in einem engen und partnerschaftlichen Miteinander der Facheinrichtungen von Stadt und Landkreis gemeinsam mit dem Technologie Centrum Westbayern prompt und zuverlässig bedient und bleiben „Chefsache“.

Mehr hierzu finden Sie im Internet unter www.noerdlingen.de, im Wirtschaftsportal des Landkreises unter www.donau-ries.de.


  
Dieses Projekt wird kofinanziert durch die Europäische Gemeinschaft EU (EFRE) und den Freistaat Bayern (HighTech Offensive)